Isle of Skye

Zurück in die Steinzeit – auf der Isle of Skye

Die Isle of Skye ist wahrscheinlich eine der berühmtesten Inseln Schottlands – und dabei auch die größte. Mit ihren mehr als 1.600 Quadratkilometern Fläche liegt sie vor der Nordwestküste Schottlands im Atlantik und ist Teil der Inneren Hebriden. Auf der Isle of Skye wohnen nur knapp 10.000 Menschen, an vielen Orten genießt man hier – sowohl als Einheimischer als auch als Tourist – die Ruhe und die sagenhaften Landschaften. Etwa ein Drittel der Bevölkerung spricht hier noch Gälisch – wer also einmal in den Genuss dieser faszinierenden Sprache kommen möchte, sollte sich einen Besuch auf der Isle of Skye nicht entgehen lassen. Die Insel grenzt an viele weitere Eilande, darunter zum Beispiel Rona, Pabay oder auch Soay, zu denen man mit einer Fähre gelangen kann.

Die Insel weist eine außerordentliche Geographie auf, das Meer reicht an vielen Stellen bis weit ins Innere der Insel hinein, von keiner Stelle der Insel aus muss man mehr als 8 Kilometer fahren, um an die Küste zu gelangen. Aufgrund dieser Struktur umfasst die Isle of Skye mehrere Halbinsel, darunter 5 große: Sleat, Minginish, Duirinish, Waternish und Trotternish. Die Hauptstadt der Insel ist Portree, eine zauberhafte Hafenstadt im Osten der Insel und beliebtes Ausflugsziel auf Busreisen und Rundreisen.

Sehenswürdigkeiten auf der Isle of Skye

Die Isle of Skye ist bereits sehr lange besiedelt und so findet man auf der Insel bis heute wichtige kulturelle Zeugnisse und Denkmäler. So gibt es etwa mehrere „Brochs“ und „Cairns“, also etwa Anhäufungen von Bruchsteinen mit einzelnen Kammern, die meist als Grabesstätten genutzt wurden. Auch Steinkreise und -reihen sowie weitere wahrscheinlich kultische Hinterlassenschaften findet man auf der Isle of Skye, darunter etwa Dun Ardtreck, Clach Ard oder auch Rubh‘an Dunain. Viele dieser Stätten werden bis heute als „Heilige Orte“ verehrt. 2003 und 2009 wurde von Archäologen jeweils neue Ausgrabungen aufgenommen, dabei stieß man unter anderem auch auf Funde aus der Eisenzeit.

Auszüge aus der Geschichte der Isle of Skye

Die Geschichte der Besiedlung der Isle of Skye reicht weit zurück, schließlich konnten bei Ausgrabungen Überreste aus der Eisenzeit gefunden werden. Die generelle Geschichte der Insel ist dabei immer auch eng verwoben mit der Norwegens, so landeten um 800 etwa Wikinger und norwegische Siedler auf der Insel, im späten 11. Jahrhundert regierte hier der MacLeod Clan, der aus Norwegen stammte. Immer wieder kam es auch zu Auseinandersetzungen, Eroberungen und Schlachten. In der Mitte des 90. Jahrhunderts dann verließen 30.000 Einwohner die Insel, viele Bauern wurden vertrieben, um Platz für die Schafzucht zu schaffen. Erst Ende des 19. Jahrhunderts/zu Beginn des 20. Jahrhunderts konnte Skye nach Fertigstellung der Eisenbahnstrecke zum Festland wieder einen Wirtschaftsaufschwung erfahren.