Scottish Borders

An der Grenze zu England: Die Scottish Borders

Seit 1996 bilden die Scottish Borders eine der 32 Unitary Authorities von Schottland. Das Gebiet grenzt unter anderem an Dumfries and Galloway in Schottland sowie an das englische Norththumberland an. Die Scottish Borders liegen im Süden des Landes und gehören zu den Southern Uplands. Der Osten dieses 4.732 Quadratkilometer großen Bezirks ist eher flach, während der Rest der Region von einer Hügellandschaft durchzogen wird. In den Gemeinden der Scottish Borders leben circa 113.000 Menschen. Durch den Bezirk fließt der bekannte Fluss Tweed, der auf den letzten 20 Kilometern seines Wegs zur Nordsee die natürliche Grenze zu England bildet.

Die Entstehung der Scottish Borders und bekannte Orte

Ursprünglich handelte es sich bei der Region „Borders“ um einen Zusammenschluss verschiedener Grafschaften (darunter zum Beispiel Berwickshire) im Jahr 1975, wobei der eigentliche Begriff der Borders sogar noch weitere Teile des Landes und sogar Grenzregionen Englands umfasste. An vielen der ursprünglich zu den Borders gehörenden Orten fanden Schlachten in den Kämpfen zwischen England und Schottland statt, so dass man heute noch eine Vielzahl an Ruinen von Klöster und Schlössern besuchen und besichtigen kann. Bis 1996, als die Districts in Schottland abgeschafft wurden, waren die Borders in vier ebensolche untergliedert (Berwickshire, Ettrick and Lauderdale, Roxburgh und Tweeddale). 1996 wurden diese vier Districts aufgelöst, die gesamte Region wurde zu einer der 32 Unitary Authorities zusammengefasst – den heutigen Scottish Borders.

Wichtige Orte dieser Region sind beispielsweise Coldstream, Duns, Galashiels, Hawick, Jedburgh, Kelso, Melrose, Newton St. Boswells oder auch Roxburgh.

Sehenswürdigkeiten in den Scottish Borders

Die Scottisch Borders gehören zu fast jeder Schottland Busreise oder Rundreise dazu, da hier eine malerische Landschaft besucht werden kann, die über die Grenzen Schottlands hinaus bis nach England reicht. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region zählen verschiedene Schlösser und Abteien, die Aufschluss über die Geschichte der Region bieten und zum Besichtigen und Staunen einladen. Die wahrscheinlich bekannteste Sehenswürdigkeit der Scottish Borders ist die Melrose Abbey, die zu Beginn des 12. Jahrhunderts auf Veranlassung des schottischen Königs David I. von den Zisterziensermönchen erbaut wurde. Große Teile des Klosters sind heute nur noch als Ruinen erhalten, wenngleich ein Museum Aufschluss über die ursprüngliche Form des Klosters gibt. Einer Legende nach liegt das einbalsamierte Herz von Robert the Bruce auf dem Gelände der Melrose Abbey begraben, nachdem es Kreuzritter von Spanien zurück nach Schottland brachten.